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Englische Schulen werden LGBT-freundlicher

80 Bildungsinstitutionen haben sich von den alten Schuluniform-Regeln verabschiedet. Die Kinder dürfen sich dem Geschlecht entsprechend anziehen, dem sie sich zugehörig fühlen.

Über Kleidervorschrift an Schulen wurde auch in verschiedenen Schweizer Kantonen diskutiert: Schüler an einer englischen Schule. (Getty Images)
Über Kleidervorschrift an Schulen wurde auch in verschiedenen Schweizer Kantonen diskutiert: Schüler an einer englischen Schule. (Getty Images)

In Grossbritannien stehen Schuluniformen auf dem Prüfstand. Um homo-, bi- und transsexuelle (LGBT) Schülerinnen und Schüler nicht auszuklammern, haben sich 80 staatliche Schulen – darunter 40 auf Primarstufe – dazu entschlossen, ihre Kleiderordnungen zugunsten von Transgender-Schülern zu ändern. Dies berichtet die «Times».

So sei es den Schülern erlaubt, jene Uniform zu tragen, die sie wollen. Buben dürfen also Röcke anziehen und Mädchen Hosen. Während einige Schulen ihre Vorschriften zu den Uniformen geschlechtsneutral umformuliert hätten, hielten andere Bildungsinstitutionen in einer Neufassung darin fest, dass Kinder sich dem Geschlecht entsprechend anziehen könnten, dem sie sich zugehörig fühlten.

Versuche in der Schweiz abgebrochen

Ein Sprecher der LGTB-Organisation Stonewall begrüsst diesen Schritt. Dieser sei sehr ermutigend, denn kein Transgender solle etwas anziehen müssen, in dem er sich nicht wohlfühle. So etwas könne sehr verletzend für junge Menschen sein.

In der Schweiz wurde vor rund zehn Jahren ein Test mit Schuluniformen durchgeführt. In zwei Klassen der Basler Weiterbildungsschule (WBS) war der Versuch, eine Kleiderordnung einzuführen, allerdings schlecht angekommen. Darum wurde der schweizweit erste Versuch dieser Art nicht weitergeführt.

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