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Ein Mannequin macht mobil

Das New Yorker Supermodel Sara Ziff lanciert die erste Gewerkschaft der Branche.

«Wir kämpfen für minimale Ansprüche»: Sara Ziff, das Model mit Universitätsabschluss, will die Arbeitsbedingungen für sich und ihre Mitschönheiten verbessern.
«Wir kämpfen für minimale Ansprüche»: Sara Ziff, das Model mit Universitätsabschluss, will die Arbeitsbedingungen für sich und ihre Mitschönheiten verbessern.
PD
Die New Yorkerin ist der Modebranche bereits früher unangenehm aufgefallen: In ihrem Dokumentarfilm «Picture Me: A Model's Diary» zeigt sie schonungslos auf, wie es hinter den Kulissen der Modebranche zu und her geht.
Die New Yorkerin ist der Modebranche bereits früher unangenehm aufgefallen: In ihrem Dokumentarfilm «Picture Me: A Model's Diary» zeigt sie schonungslos auf, wie es hinter den Kulissen der Modebranche zu und her geht.
PD
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Sara Ziff mag Pizza lieber als Reiswaffeln. Die 29-Jährige wird sich während der New York Fashion Week, die am Donnerstag beginnt, auch nicht an saftgetränkte Wattekugeln halten wie manche ihrer Kolleginnen. Sie gedenkt vielmehr, vorab das Rampenlicht des Modegipfels zu nutzen, um bereits heute Montag die Model Alliance zu lancieren, die erste Organisation, die sich für die Rechte von Models einsetzt. Das wird, passend zum Gewerbe, mit viel Glitzer und Glamour im hippen Hotel The Standard geschehen. Mit ihrem Vorhaben ist es Ziff und ihren Mitstreiterinnen – darunter Vertreterinnen der renommierten Fordham Law School – allerdings äusserst ernst.

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