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Ein Albtraum zwischen Lausanne und Tel Aviv

Die Schweizerin Isabelle Neulinger berichtet in einem Buch über die Verwandlung ihres Mannes in einen religiösen Fanatiker. Sie konnte mit ihrem Sohn aus Israel fliehen. Der Kampf begann damit aber erst.

Brachte ihren Sohn illegal über die Grenze, versteckt unter der Taucherausrüstung: Die Schweizerin Isabelle Neulinger mit ihrem Sohn Noam.
Brachte ihren Sohn illegal über die Grenze, versteckt unter der Taucherausrüstung: Die Schweizerin Isabelle Neulinger mit ihrem Sohn Noam.
Julie de Tribolet («Illustré», RDB)
Der Anfang war glücklich: Isabelle Neulinger und Shai Shuruk bei ihrer Hochzeit.
Der Anfang war glücklich: Isabelle Neulinger und Shai Shuruk bei ihrer Hochzeit.
Privatarchiv
Noch immer auf Inlineskates unterwegs: Rabbi Shai Shuruk.
Noch immer auf Inlineskates unterwegs: Rabbi Shai Shuruk.
Amit Magal
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Juni 2005. Eine Mutter fährt mit ihrem Baby, das in einer Sporttasche liegt und tief schläft, bei Taba über die Grenze von Israel nach Ägypten. Es sieht nach einem Tauchausflug aus, wie ihn viele Israelis ans Rote Meer machen. Und es soll so aussehen. Nur ist es kein Tauchausflug. Es ist die panikartige Flucht einer Mutter mit ihrem Sohn vor dem Vater, der zu einem ultraorthodoxen, gewalttätigen Fanatiker geworden ist.

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