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Die nackte Nähe des Netzes

Die Flüchtlingskrise ist omnipräsent, vor allem in Social Media. Erschreckende Bilder machen die Runde, motivieren Tausende von Privatpersonen, die sich über dieselben Kanäle zu riesigen Gruppen mobilisieren – mit Erfolg.

«Herzergreifende Nähe, die sich auf Facebook, Twitter und Co. abspielt»: Flüchtlingskinder an der serbischen Grenze; Whatsapp-Chat von Helfern vor Ort.

Sie ist schnell. Blitzartig schnell, die Informationsflut in der aktuellen Flüchtlingskrise. Schlucken kann sie fast niemand – ausser Social Media. Denn die Politiker debattieren ausgiebig darüber, wie der (Menschen-)Ansturm bewältigt werden könnte, und nehmen sich dafür reichlich Zeit. Der nationale Blätterwald hingegen scheint in der Flüchtlingsfrage zum Nebenschauplatz zu verkommen. Denn die News von heute werden morgen bereits aufs Neue übertroffen. Dieser ständig wechselnden Nachrichtenlage scheinen zurzeit nur die sozialen Medien gewachsen zu sein und mit ihnen die Bevölkerung, die überraschend grosse Hilfsbereitschaft anbietet.

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