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Die grosse Impfmüdigkeit nach der Schweinegrippe

Diesen Winter dürften wieder mehr Menschen an Grippe erkranken. Und Hunderte daran sterben, sagen Fachleute voraus. Der Grund: Nach den Pandemie-Szenarien lassen sich nur noch wenige impfen.

Trotz anderslautenden Empfehlungen: In vielen Spitälern ist die Impfrate beim Gesundheitspersonal gesunken.
Trotz anderslautenden Empfehlungen: In vielen Spitälern ist die Impfrate beim Gesundheitspersonal gesunken.
Keystone

Notfallpraxis Permanence am Hauptbahnhof in Zürich gestern Freitag: Der Ansturm ist wie immer gross, doch nur ein Patient lässt sich bis Mittag eine Spritze gegen Grippe in den Oberarm setzen. «Das ist aussergewöhnlich», sagt James Koch, Leiter der Permanence. Momentan würden sich höchstens zehn Personen pro Tag impfen lassen. Anders als noch vor einem Jahr. Da drohte die Schweinegrippe. Expertengremien der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie Pharmavertreter hatten eine Pandemie vorausgesagt. Nach den Warnungen und dem Wirbel in den Medien standen die Leute in den Praxen Schlange, um an den Impfstoff gegen die Schweingerippe zu kommen. Und stritten sich hinterher in den Apotheken um Mundschutzmasken und Tamiflu.

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