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Die Ebola-Überlebenden

Joel Williams und Senga Omeonga sind an Ebola erkrankt, aber nicht gestorben. Das macht den Personalchef und den Chirurgen eines Spitals in Liberias Hauptstadt Monrovia zu Geächteten – und hochinteressant für die Forschung.

Liberias Mediziner kämpfen gegen die Seuche und gegen die Ansteckung: Desinfizierte Stiefel und Handschuhe. Foto: John Moore (Getty)
Liberias Mediziner kämpfen gegen die Seuche und gegen die Ansteckung: Desinfizierte Stiefel und Handschuhe. Foto: John Moore (Getty)

Als 15-Jähriger wurde Joel Williams aus dem Priesterseminar geworfen. Er hatte einen Aufseher der «Brüder von Sankt John Gottes» mit der Faust niedergestreckt – da stand für die Ordensoberen fest, dass dieser Junge vom Allmächtigen nicht als dessen Diener ausgewählt sein konnte. Heute müssen die Priester ihr Urteil korrigieren. Während im Spital des spanischen Ordens in der liberianischen Hauptstadt Monrovia zahlreiche Brüder und Schwestern der Ebola-Seuche bereits zum Opfer fielen, blieb der inzwischen 47-Jährige wie durch ein Wunder verschont. «Ich betrachte das als Zeichen Gottes», sagt Joel Williams, heute Personalchef der Sankt-Joseph-Klinik. «Er hat wohl noch etwas mit mir vor.»

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