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Der Umkehrer

Walter Portmann verbot zwei Mädchen das Tragen eines Kopftuchs in der Schule. Dann vollzog der Schulratspräsident von Au-Heerbrugg eine Kehrtwende.

Stand plötzlich im Fokus der Medien: Schulratspräsident Walter Portmann.
Stand plötzlich im Fokus der Medien: Schulratspräsident Walter Portmann.
Daniel Ammann

Da sassen sie im Lehrerzimmer des Primarschulhauses Heerbrugg, Schulratspräsident Walter Portmann und die vier Schulräte, und zerbrachen sich die Köpfe. Sie berieten am Sonntagmorgen an einer eilig einberufenen Sitzung, was sie vor gut einer Woche geradezu überrollt hatte. Die Schule in Au-Heerbrugg SG verbot zwei somalischen Flüchtlingsmädchen den Besuch des Unterrichts – weil sich die beiden weigerten, ihr Kopftuch abzulegen. Die Sendung «10 vor 10» hatte den Fall publik gemacht. Nun standen der Schulrat und vor allem dessen Präsident Portmann in der Kritik.

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