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Der Sommer, der nie wurde, was er sein sollte

Blues anstatt Bikini und Badehose: Warum man dem schrecklichen Sommer 2014 seine Sünden nicht verzeihen kann.

Trübsal herrscht: Besucher des Nordostschweizer Schwingfestes (29. Juni 2014).
Trübsal herrscht: Besucher des Nordostschweizer Schwingfestes (29. Juni 2014).
Steffen Schmidt, Keystone
Kein Ausflugswetter: Auf dem Stanserhorn am 9. Juli 2014.
Kein Ausflugswetter: Auf dem Stanserhorn am 9. Juli 2014.
Urs Flüeler, Keystone
Auch die Musikfestivals blieben vom Regen nicht verschont: Besucher am Paleo Festival in Nyon (21. Juli 2014).
Auch die Musikfestivals blieben vom Regen nicht verschont: Besucher am Paleo Festival in Nyon (21. Juli 2014).
Salvatore Di Nolfi, Keystone
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Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz liegt bei knapp 83 Jahren. Das macht 82 Sommer für einen Menschen, der in diesen Zeiten lebt, weil dieses Jahr der Sommer nicht stattfand. Es spielt keine Rolle, was dieser sogenannte Sommer vielleicht an entschuldigender Sonne und geheucheltem blauen Himmel, wenn überhaupt, noch bringen wird – es ist zu viel Deprimierendes und Verletzendes und persönlich Beleidigendes passiert, als dass man ihm noch verzeihen könnte. Der Sommer 2014, man kann es nicht anders sagen, war nicht nur ein Spielverderber, sondern ein Sauniggel.

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