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Das Einmaleins des guten Sterbens

In Letzte-Hilfe-Kursen lernen Angehörige, was sie für ihre Liebsten am Ende des Lebens tun können. Das Angebot boomt.

Der Tod ist im Alltag immer noch tabu: Tatsächlich geht es in vielen Fällen darum zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Foto: Heinrich Voelkel/Ostkreuz

Der Tod ist im Alltag immer noch tabu: Tatsächlich geht es in vielen Fällen darum zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Foto: Heinrich Voelkel/Ostkreuz

Lucie Machac@liluscha

Dieser Artikel gehört zu den meistgelesenen Texten der letzten Wochen. Er erschien erstmals am 7. April 2019.

Vielleicht handelt es sich noch um Tage, vielleicht nur um Stunden. Sobald die Rasselatmung einsetzt, ist jedoch klar: Der Tod naht unausweichlich. Es ist ein angestrengtes gurgelndes Luftholen, als würde die Person gleich ersticken. Bei jedem Atemzug brodelt es in der Lunge, der Mund ist starr, halb offen, es kommt zu längeren Atempausen. In solchen Momenten geraten die Angehörigen in Panik. Wie sehr leidet der sterbende Vater? Erstickt er vielleicht gerade? Muss man jetzt eine Ärztin holen? Oder lieber da bleiben, warten und einfach die Hand halten?

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