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«Da werden Frauen fotografisch massakriert»

Er hasst Sexismus, seine Kamera liebt Schönheit, ohne die Würde zu verletzen: Unsere Autorin traf den Starfotografen Peter Lindbergh, um mit ihm über Selfies, High Heels und seinen Streit mit «Vogue»-Teufelin Anna Wintour zu plaudern.

Valerie Thurner (Clack)
«Es ist doch tragisch, was da im Internet abläuft»: Peter Lindbergh, Gigant der Modefotografie.
«Es ist doch tragisch, was da im Internet abläuft»: Peter Lindbergh, Gigant der Modefotografie.
Keystone

Ein gut gelaunter Peter Lindbergh begrüsst mich in einem Zürcher Luxushotel. Ich offenbare meine dezent feministische Absicht des Gesprächs und fürchte Augenverdrehen. Stattdessen schenkt er mir Wohlwollen: «Sehr gut, sehr gut. Ich hatte soeben Journalisten, die waren total erstaunt, dass ich auf der ‹anderen Seite› stehe.» Meine Frage, ob er nicht fürchte, in der feministischen Hölle zu schmoren, hat sich somit erübrigt.

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