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Bund verlängert Vaterschaftsurlaub

Verdoppelung der freien Tage: Frischgebackene Väter, die beim Bund arbeiten, erhalten künftig 10 Tage Urlaub. Und das ist noch nicht alles.

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Nach einer Geburt dürfen Bundesangestellte ihr Pensum um 20 Prozent reduzieren: Vater mit Kind. (Archivbild)
Nach einer Geburt dürfen Bundesangestellte ihr Pensum um 20 Prozent reduzieren: Vater mit Kind. (Archivbild)
Keystone

Der Bundesrat gewährt seinen Angestellten künftig einen grosszügigeren Vaterschaftsurlaub. Die Regierung hat kürzlich entschieden, das Ferienguthaben für frischgebackene Väter von derzeit fünf auf zehn Tage zu verdoppeln, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Zudem erhalten junge Eltern in Diensten des Bundes das Anrecht, nach der Geburt eines Kindes ihr Arbeitspensum um 20 Prozent zu reduzieren. Die Gewerkschaften begrüssen die Massnahmen. Diese sind Teil der neuen Bundespersonalverordnung, die der Bundesrat materiell bereits gutgeheissen hat.

Anfang einer Debatte

Voraussichtlich im April wird sich die Regierung nochmals mit dem Dossier befassen und ein Datum für das Inkrafttreten festlegen. Der Entscheid markiert den Anfang einer neuen Debatte über den Vaterschafts- oder Elternurlaub.

Noch vor den Sommerferien will Sozialminister Alain Berset einen Bericht in den Bundesrat bringen, der die verschiedenen Modelle und Möglichkeiten für ähnliche Massnahmen in der ganzen Wirtschaft beleuchtet.

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