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Bongos, Hippies und Tattoos

Zu Bongos tanzen war so etwas wie heute tätowiert sein, nur dass man das mit den Bongos heute nicht mehr sieht.

Man merkt, dass man ein alter Sack ist, wenn man Dinge denkt wie: «Ihr werdet schon auch noch ?» Ich stehe nachts um drei auf, kann aber auch gut erst um zwölf sein, der ältere Mensch schläft mit Wohlbehagen seine zehn Stunden, er muss ja nicht mehr raus, um jemanden kennenzulernen, zu welchem Zweck auch immer, denn man kennt doch nun wirklich irgendwann genug Menschen, die einen auch schon kaum interessieren.

Also es ist auf jeden Fall schon dunkel und man steht auf dem Balkon eines Hotelzimmers am Meer und hört in die Nacht. Krach höre ich da. Kreischende junge Menschen und einen, der Bongo spielt. «Ihr werdet schon noch merken, wie absolut peinlich blöd dieses Bongospielen am Meer ist», denke ich. Sie haben ein Feuer am Strand gemacht, die jungen Menschen, die Mädchen tanzen, so wie nur weisse, dicke Mädchen zu Bongos tanzen können, die Jungs haben Rastas in ihre dünnen Haare geflochten, und mir kann man aber auch nichts recht machen. Ich liebe diese Ökobabys eigentlich sehr, mit ihren Pickeln und dem Zeug im Haar, mit dem um die Welt besorgten Blick, der um die eigene Unendlichkeit zu wissen scheint.

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