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Bis zu 100 Anmeldungen pro Tag – Exit platzt aus allen Nähten

Die Sterbehilfeorganisation kann die stark ansteigende Nachfrage nicht mehr bewältigen. Das sorgt für lange Wartezeiten.

Exit sieht sich zur Expansion gezwungen: Pfleger am Bett einer betagten Person. (Archivbild)
Exit sieht sich zur Expansion gezwungen: Pfleger am Bett einer betagten Person. (Archivbild)
Keystone

Bei der Sterbehilfe Exit melden sich zurzeit so viele Menschen an, dass die Organisation den Ansturm nicht mehr verarbeiten kann, berichtet die «Schweiz am Sonntag». Interessierte müssten mit fast zwei Monaten Wartezeit rechnen. Normalerweise gingen die Anfragen während der Sommerferien deutlich zurück, sagt Exit-Vizepräsident Bernhard Sutter.

Diesmal aber nicht: Bis zu hundert Neuanmeldungen treffen täglich ein. Damit stösst Exit an ihre Grenzen. 75'000 Mitglieder zählt die grösste und älteste Sterbehilfeorganisation der Schweiz. Tendenz stark steigend. «Eigentlich müssten wir pro 3000 Mitglieder eine Vollzeitstelle besetzen», sagt Sutter. Das wären 25 Stellen. Derzeit arbeiten 20 Personen für die Non-Profit- Organisation, einige davon allerdings Teilzeit. Der Hauptsitz im Zürcher Kreis 9 bietet keinen Platz für weitere Mitarbeiter. «Wir müssen wohl bald ein neues Gebäude beziehen oder einen zweiten Standort eröffnen», sagt Sutter. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

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