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April, April!

Eine kleine Geschichte der schönen und bereits ziemlich alten Tradition, jemanden zum Narren zu halten.

Dieser Aprilscherz geht auf das Konto des Nationalhistorischen Museums in Dänemark: Man habe das Skelett des Hydronymphus pesci (Wassernymphen Fisch) gefunden. (1. April 2010)
Dieser Aprilscherz geht auf das Konto des Nationalhistorischen Museums in Dänemark: Man habe das Skelett des Hydronymphus pesci (Wassernymphen Fisch) gefunden. (1. April 2010)
Keystone
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Als Dienstbote hatte man es früher nicht einfach. Da ist Hans Jäcklin, genannt Giggishans, 1647 in Begleitung einer «krummen Hex» durch die schmutzige Kongressstadt Münster in Westfalen geirrt, um für seinen Herrn, den Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein, ein Gemälde bei einem niederländischen Maler abzuholen. Nach stundenlangem Spiessrutenlauf unverrichteter Dinge ins Logis zurückgekehrt, wurde ihm das Datum bewusst: Es war der erste April. Sein gestrenger Herr hatte ein Einsehen mit seinem von den anderen Delegationsmitgliedern zum Besten gehaltenen Hausdiener und bewilligte ihm «auf seine ausgestandene Arbeit» eine Zusatzration von zwei Mass – fast drei Liter – Wein.

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