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Gegrilltes Hündchen als Delikatesse

Die Schweizer lieben Hundefleisch. Das kalorienarme und schmackhafte Fleisch landet bei uns regelmässig auf dem Teller. Wirklich? Die Spurensuche eines ewigen Mythos.

Wieder einmal geht die Geschichte um, Schweizer würden Hunde- und Katzenfleisch essen. Die Quelle ist seit Jahren dieselbe.
Wieder einmal geht die Geschichte um, Schweizer würden Hunde- und Katzenfleisch essen. Die Quelle ist seit Jahren dieselbe.
Keystone

Ein wiederkehrendes Phänomen: Jedes Mal, wenn eine Schweizer Zeitung über den Konsum von Hundefleisch berichtet, hyperventilieren britische Medien. Zu Beginn des neuen Jahres war es wieder einmal so weit. Nachdem der «Tages-Anzeiger» schrieb, dass im St. Galler Rheintal, im Appenzellerland und in der Innerschweiz Haustiere auf dem Teller landen und der Tierschutz deshalb den Verzehr von Hunden und Katzen verbieten wolle, machte die britische Ausgabe der «Huffington Post» daraus die Schlagzeile: «Schweizer Bauern bringen Hunde- und Katzenfleisch auf den Tisch». Die «Daily Mail» wusste sogar: «Schweizer Bauern essen regelmässig Hunde und Katzen» und der «Scotsman» berichtete: «Vergesst Schokolade und Käse. Hunde und ­Katzen sind die neuen Schweizer Delikatessen.»

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