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Die besten Köche der Schweiz

«Gault Millau» hat seine Auszeichnungen zum Koch des Jahres 2018 vergeben.

Hat seine 19 Punkte im «Gault Millau» erfolgreich verteidigt: Der Koch des Jahres 2018 Franck Giovannini vom Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier. (Video: Tamedia/SDA)

Koch des Jahres ist Franck Giovannini (hier gehts zum Porträt), der seit 2016 im weltbekannten Hôtel de Ville die Küchenbrigade anführt. Nach dem tragischen Tod seines früheren Chefs Benoît Violier im Januar 2016 hatte er dessen Chefposten übernommen – und sowohl die drei «Michelin»-Sterne als auch die 19 Punkte im «Gault Millau» erfolgreich verteidigt, beides die höchstmöglichen Bewertungen.

Das Gourmetrestaurant mit französischem Einschlag setzt in der Schweiz schon seit vielen Jahren Massstäbe: Am Anfang des Ruhms steht Frédy Girardet, der den Betrieb in den Siebziger- und Achtzigerjahren führte; neben Paul Bocuse, Joël Robuchon und Eckart Witzigmann ist er einer von bloss vier Köchen weltweit, die den Titel «Koch des Jahrhunderts» tragen. Auch sein Nachfolger Philippe Rochat – er war Küchenchef von 1989 bis 2012 – galt als einer der besten Köche der Welt und setzte diese Erfolgsstory fort.

Die weiteren Preisträger

Der «Gault Millau» gab im Rahmen eines feierlichen Mittagessens auch seine weiteren begehrten Auszeichnungen bekannt. Besonderes Augenmerk verdient dabei die Französin Virginie Basselot, die im Raum Genf erfolgreich das Restaurant La Réserve führt: Sie ist «Köchin des Jahres» und bekommt neu 16 Punkte.

Als «Aufsteiger des Jahres» fungieren gleich drei Köche: Einer davon ist Sven Wassmer vom Restaurant 7132 Silver in Vals GR (neu 18 Punkte), der neben der bekannten Therme regionale und fremde Delikatessen vermählt. Dazu gesellen sich Franck Reynaud von der Hostellerie du Pas-de-l’Ours in Crans-Montana VS (neu 18 Punkte) und Simon Apothéloz von der Eisblume in Worb BE (17 Punkte), wo übrigens auch Vegetarier mit eigenem Gourmetmenü voll auf ihre Kosten kommen.

Ebenfalls eine Reise wert sind die «Entdeckungen des Jahres»: Es sind dies Markus Burkhard vom Jakob in Rapperswil SG, Florian Carrard vom Valrose in Rougemont VD und Domenico Ruberto vom I Due Sud in Lugano TI. Sie bekommen 15 respektive zweimal 14 Punkte.

Zürichs neue 17-Punkte-Lokale

Im Raum Zürich bleibt die Riege der 18-Punkte-Köche unverändert: Heiko Nieder (The Restaurant, Dolder Grand), Laurent Eperon (Pavillon, Baur au Lac), Rico Zandonello (Rico’s, Küsnacht) und Hans-Peter Hussong (Wiesengrund, Uetikon am See). Zu den 17-Punkte-Restaurants (Sein, Zürich und Löwen, Nänikon) gesellen sich jedoch zwei weitere Namen in der Stadt: das Ecco im Hotel Atlantis by Giardino und der Sonnenberg, wo Stefan Heilemann respektive Marcus G. Lindner am Herd stehen.

Neu gelistet sind unter anderen Fritz Lambada in Winterthur (14) und das Restaurant Tobias Buholzer in Rüschlikon (15). In der Stadt Zürich haben es die Wirtschaft im Franz, Jao Praya, Marktküche, Rechberg und die Rôtisserie im Hotel Storchen mit je 13 Punkten in den Guide geschafft. Gar noch einen Punkt mehr bekommen das Restaurant Gamper und das 20/20. Die meisten Gourmetdestinationen in Zürich konnten ihre Wertung verteidigen – einzig das Maison Manesse wurde von 15 auf 14 Punkte heruntergestuft, das Camino ist ganz aus dem «Gault Millau» verschwunden.

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