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Die Weltmeister im Zugfahren

Die Schweizerinnen und Schweizer schwingen bei den gefahrenen Bahnkilometern im internationalen Vergleich erneut obenaus. Bei der Anzahl Bahnfahrten reicht es aber nur für Rang 2.

Die Schweizer legten im Jahr 2012 durchschnittlich 2274 Kilometer im Zug zurück. Damit waren die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz im letzten Jahr zwar etwas weniger mit der Bahn unterwegs als noch 2011, als sie durchschnittlich 2310 Kilometer auf der Schiene zurückgelegten. Noch immer sind sie aber «Weltmeister im Bahnfahren», wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) am Montag mitteilte.

Hinter der Schweiz folgen Japan mit durchschnittlich 1912 Kilometern pro Person sowie Dänemark mit 1365 Kilometern. Auszeichnen konnten sich weiter Frankreich (1301 km) und Österreich (1233 km), welche auf den Plätzen vier und fünf folgen. Am anderen Ende der Tabelle befinden sich Lettland, Griechenland, Litauen und Estland.

Deutschland deutlich abgestiegen

Bei der Anzahl der Bahnfahrten sind die Schweizerinnen und Schweizer immerhin europäische Spitze: Sie bestiegen im vergangenen Jahr durchschnittlich 51-mal einen Zug. In den Top 5 folgen Luxemburg (40 Fahrten), Dänemark (37), Österreich (27) und Grossbritannien (25). Top ist Japan (69-mal). Deutschland, 2011 noch auf dem 5. Platz, ist aus den Spitzenplatzierungen gefallen.

Schlusslichter bilden Lettland, Griechenland, Litauen, Rumänien, Schweden, Estland und Bulgarien. In den erwähnten Staaten wird nicht mehr als 4-mal pro Jahr die Bahn benutzt.

Die Litra bezieht sich bei ihren Rechenspielen auf den Internationalen Bahnverband (UIC), der jährlich die Daten seiner Mitglieder publiziert. In der Schweiz sind neben der SBB die BLS sowie BLS Cargo UIC-Mitglied.

SDA/sam

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