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Folgen der zweiten Corona-Welle«Es überrascht, dass die Betriebe so lange durchhalten»

Wegen Corona schliessen immer mehr Beizen und Hotels vorübergehend ihre Tore. Die Reserven sind langsam aufgebraucht. Der Basler Hotelier-Verein und der Wirteverband schliessen aber eine allgemeine Konkurswelle aus.

Da brannten die Lichter noch, und es blühte das Leben. Doch dann kam Corona. Die Basler Traditionsbeiz Brauner Mutz ist vorübergehend geschlossen. Auch weitere Gastro-Betriebe und Hotels sind in den «Winterschlaf» versetzt worden.
Da brannten die Lichter noch, und es blühte das Leben. Doch dann kam Corona. Die Basler Traditionsbeiz Brauner Mutz ist vorübergehend geschlossen. Auch weitere Gastro-Betriebe und Hotels sind in den «Winterschlaf» versetzt worden.
Foto: Roland Schmid

Die zweite Welle der Corona-Pandemie ebbt zwar etwas ab, das Virus hat uns aber nach wie vor stark im Griff. So erschütterte am Montag der Konkurs des Swissôtel Le Plaza Basel. Das sei aber die Ausnahme, so Franz-Xaver Leonhardt, Vorstandsmitglied des Basler Hotelier-Vereins und CEO der Krafft Gruppe: «Wir stehen nach unserer Einschätzung nicht am Anfang einer grossen Konkurswelle, auch wenn es vielleicht zwei bis drei weitere Fälle geben wird. Ein Konkurs ist immer die schlechteste Lösung.»

Permanente Schliessungen gibt es also noch kaum, vorläufige Schliessungen aber je länger, je mehr. Die Basler Gastro- und Hotellerie-Szene macht die Schotten dicht, um den Corona-Sturm zu überstehen.So schloss am Donnerstag der Braune Mutz am Barfüsserplatz vorübergehend seine Tore.

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