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Corona-Fluch für LehrlingeKV Basel setzt Schüler auf den Boden

Die Schule des Kaufmännnischen Vereins in Basel löst die Corona-Abstandsregel, indem sie die Lehrlinge auf dem Boden unterrichtet. In der dritten Lehrwoche fehlen noch immer die Lehrmittel.

Das geht ins Kreuz: Keine Bücher, keine Tische, dafür ein Klemmbrett: KV-Lehrtöchter landen in Basel auf dem Boden.
Das geht ins Kreuz: Keine Bücher, keine Tische, dafür ein Klemmbrett: KV-Lehrtöchter landen in Basel auf dem Boden.
Foto: zvg

Am Morgen kurz vor 7.45 Uhr beginnt für die KV-Lehrlinge des Kantons Basel-Stadt ein entwürdigender Wettlauf: Wer dringt zuerst ins Klassenzimmer ein und ergattert sich eine freie Schulbank? Wer zuletzt ist, landet auf dem Boden. Das ist jeweils für sechs bis sieben 15- bis 30-Jährige – so das Altersspektrum in der Klasse – der Fall. Es hat zu wenig Tische. Das Spiel wiederholt sich nach den Pausen, sofern den Lehrlingen überhaupt eine zugestanden wird oder sofern man sich entscheidet, frische Luft zu schnappen. Zurzeit lohne es sich nämlich gar nicht, in die Pause zu gehen, sagen Schüler gegenüber der BaZ. Einen einmal ergatterten Tisch müsse man in der Pause verteidigen. Das gehöre zu den neuen Disziplinen der Basler KV-Lehrlinge.

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