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Worauf wir uns freuen können

Die Kulturredaktion der BaZ präsentiert die völlig subjektiv ausgewählten Highlights des neuen Jahres.

Nach (zu) langem Umbau öffnet das Casino 2020 endlich wieder seine Türen.
Nach (zu) langem Umbau öffnet das Casino 2020 endlich wieder seine Türen.
Kostas Maros

Der stille Beobachter

Edward Hopper (1882–1967) muss ein besonderer Mensch gewesen sein. Gross gewachsen – aber scheu. Amerikaner – aber nicht laut und gesellig. Ein Maler des frühen 20. Jahrhunderts – aber nicht daran interessiert, den Farben freien Lauf zu lassen, Formen aufzulösen. Seine Bilder sind nicht abstrakt, sondern konkret. Er, der ursprünglich Werbegrafiker war, hat sich das Malen beigebracht und, obwohl er das Medium gewechselt hat, das Talent beibehalten, Botschaften zu übermitteln. Nur sind sie vielleicht nicht immer ganz so schnell zu dechiffrieren wie früher, als er noch Werber war. Hopper, dem die Fondation Beyeler die grosse Ausstellung in der ersten Jahreshälfte (ab 26. Januar) widmet, hat nur ein schmales Œuvre hinterlassen. Aber manche seiner Bilder sind zu Ikonen geworden, «Nighthawks» zum Beispiel. Die Fondation zeigt nicht den städtischen Hopper, sondern jenen, der die Landschaften Neu-Englands als In­spiration nutzte. Bilder voll Licht und Schatten. Auch dies eine Botschaft? (mw)

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