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Wim Wenders zu Besuch in der Fondation Beyeler

Der Filmregisseur erweckt in einer grossartigen Filminstallation Edward Hoppers Gemälde zum Leben. Heute tritt der weltbekannte Deutsche in Riehen auf.

Wim Wenders vor Edward Hoppers «Cape Cod Morning». Foto: Keystone

Wim Wenders vor Edward Hoppers «Cape Cod Morning». Foto: Keystone

Stephan Reuter

Herr Wenders, der Maler ­Edward Hopper war vom Film fasziniert. Sie als Filmemacher wollten Maler werden...
...ja, das war der erste Plan.

Sie müssen sich diesem Mann sehr nah fühlen. Wie nahe?
Wir liegen ja zwei Generationen auseinander, er wurde 1882 geboren, zur Zeit meines Grossvaters. Als ich Hopper kennengelernt habe, war er in Europa noch komplett unbekannt. Kein Museum hatte bis dahin eine Ausstellung von ihm, nicht mal ein Bild. Es war wohl 1974, als ich zum ersten Mal in New York im Whitney Museum vor einem Hopper-Bild stand. Das hat mich so begeistert, dass ich gleich alle anderen Bilder sehen wollte, die es von ihm da gab, auch im Moma, und dann das einzige Buch mitgenommen habe, das es überhaupt von ihm zu haben gab.

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