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Wie wunderlich, absunderlich

Mit «Huhn Trudchen» hat die Basler Schauspielerin Reinhild Solf einen kurzen Roman ausgebrütet. Das Buch ist etwas verrückt, aber mit erstklassigem Mutterwitz durchsetzt.

Reinhild Solf daheim in ihren eigenen vier Wänden.

Reinhild Solf daheim in ihren eigenen vier Wänden.

(Bild: Daniel Desborough)

Christine Richard

Die Literatur ist weitgehend vogelfrei. Hühner kommen normalerweise nur im «Ratgeber Kochen» vor. Manchmal auch in Märchen oder in Gutenachtgeschichten wie «Trudis letztem Ei». Jetzt hat uns die Basler Schauspielerin und Autorin Reinhild Solf einen richtigen Hühnerroman ins Nest gelegt. Die Titelheldin ist «Huhn Trudchen». Ausser Trudchen gibt es jede Menge anderer Tiere, eifersüchtige Hennen, sprechende Kaninchen, Giraffen, einen Zauberwald mit Höhlen sowie drei Götter und einen Schutzengel. Da kann beim Lesen schon mal die Orientierung flöten gehen. Wo sind wir? In der Arche Noah, in Shakespeares «Sommernachtstraum», bei Alice im Wunderland? Dieser kurze Roman hat von allem etwas und das meiste aus Reinhild Solfs sprudelnder Fantasiequelle.

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