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Zwischen Tod und Lebenslust

Das Zürcher Ballett eröffnete die neue Saison mit drei ganz unterschiedlichen Kammerwerken.

Er holt es sich: Szene aus Heinz Spoerlis «Der Tod und das Mädchen».
Er holt es sich: Szene aus Heinz Spoerlis «Der Tod und das Mädchen».
Sabina Bobst

Obschon dem Zürcher Ballett für den Eröffnungsabend jeweils kein Orchester zur Verfügung steht, hat Ballettdirektor Heinz Spoerli eine glückliche Stückwahl getroffen. Auch die Dramaturgie stimmt. Elegisch gleiten wir zu sechs Nocturnes von Frédéric Chopin in den ersten Teil. Mit «Solo», einem Meisterwerk Hans van Manens, wird das Publikum in gerade mal sechs Minuten durch ein hochtourig getanztes Virtuosenstück geschleudert, und schliesslich tauchen wir mit «Der Tod und das Mädchen» in den Kosmos des schubertschen Melos’ und in eine Art lyrisch-dramatisches Handlungsballett ein.

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