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Viel Glück und Segen

Leere Bühne, leuchtende Lettern, notdürftige Dialoge: Regisseur Werner Düggelin und Autorin Laura de Weck richten das Basler Schauspielhaus «Für die Nacht» ein. Bei der Uraufführung gabs ausgiebigen Heimspielapplaus.

Der Herr hadert, die Pflegerin kläfft: Vincent Leittersdorf und Katharina von Bock machen sich bereit «Für die Nacht».
Der Herr hadert, die Pflegerin kläfft: Vincent Leittersdorf und Katharina von Bock machen sich bereit «Für die Nacht».
Judith Schlosser

Die Buchstaben sagen nichts und strahlen dennoch Bedeutsamkeit aus. 13 Stück sind es, lebensgross, so viel wie das halbe Alphabet, eine Abendmahlzahl. In dieser Lichtinstallation (Bühne: Raimund Bauer) Sinn und Ordnung zu erkennen, gar eine chiffrierte Botschaft zu entschlüsseln, zählt zu den anspruchsvolleren Denksportaufgaben dieses kurzen Theaterabends. Man kann die Leuchtlettern gruppieren, je nach Blickwinkel, zu «Hirn» und «Her», «Ehe» und «Hint», wohl auch zu «erinnert». Doch das Rätsel löst sich nicht, eine sinnlose Restmenge bleibt.

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