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Kerkelings Kino-Komödie «Kein Pardon» bald auf der Bühne

Die Musical-Fassung des Kinohits «Kein Pardon» soll im November in Düsseldorf Premiere feiern.

Vom Kino auf die Bühne: Hape Kerkelings Komödie «Kein Pardon» wird zum Musical.
Vom Kino auf die Bühne: Hape Kerkelings Komödie «Kein Pardon» wird zum Musical.
Keystone

«Witzigkeit kennt keine Grenzen. Witzigkeit kennt kein Pardon»: Diese tiefschürfende Erkenntnis müssen die rund ein Dutzend schwitzenden Tänzerinnen an diesem Mittwoch am eigenen Leib erfahren. Seit Stunden schon proben sie im schwülwarmen Proberaum des Düsseldorfer Capitol-Theaters Tanzschritte für den gleichnamigen Song, der in der Musical-Komödie «Kein Pardon» nach dem Film von Hape Kerkeling aus dem Jahr 1993 zu hören sein wird. Am 12. November soll in der Düsseldorfer Spielstätte Premiere sein.

Musical-Fassung von Thomas Hermanns

Kein Pardon kennt auch das Produktionsteam: Denn die insgesamt rund 30 Tänzerinnen und Tänzer, die sich im Proberaum verausgaben, haben sich einem harten Wettbewerb stellen müssen. Sie gehören nun zur Endauswahl von 70 Tänzern, die aus rund 1'500 Bewerbern ausgesucht wurden. Aus ganz Deutschland sind sie angereist, um sich der kritischen Jury von Regie, Produktion, Choreografie und - natürlich - «Kein Pardon»-Erfinder Hape Kerkeling zu stellen.

In einem kurzen Statement verspricht Kerkeling ein «komisches und ernstes» Musical, das «nachvollziehbar» sei, «in der Region» spiele und «urdeutsch und trotzdem komisch» sei. «Die Fieberkurve steigt», fügt er hinzu. Die Musical-Fassung stammt von Thomas Hermanns («Quatsch Comedy Club») und übernimmt die Story des erfolgreichen Films.

Dirk Bach spielt Showmaster

Dessen Geschichte dreht sich um den unbeholfenen Schnittchen-Auslieferer Peter Schlönzke, der es über Umwege zum Fernsehen schafft, nachdem er per Zufall in seine Lieblingssendung «Witzigkeit kennt keine Grenzen» gelangt. Hermanns hatte die Idee zur Weiterentwicklung des Stoffs auf der Bühne, während Kerkeling als künstlerischer Berater der Musical-Fassung fungiert. Die Musik stammt von Achim Hagemann, ebenfalls ein Weggefährte Kerkelings.

Schauspieler und Comedian Dirk Bach schlüpft im Musical in die Rolle des Showmasters Heinz Wäscher, der im Film von Heinz Schenk gespielt wurde. «Bisher waren die Musicals, bei denen ich mitgemacht habe, schon fertig. Insofern ist es schön, bei jedem Produktionsschritt mit dabei zu sein», erzählt er. Die Filmvorlage lobt er als «Kult-Komödie», die es geschafft habe, «bis heute zu bestehen».

Bach ist bisher der einzige feststehende Akteur in dem Musical. Auch das Auditing der Tänzer ist noch nicht beendet: Bis zur endgültigen Besetzung der 28 Rollen in dem Musical werden weitere Wochen vergehen. Und auch, wer Kerpeling als Schlönzke auf der Bühne beerben soll, ist noch offen. Kerkeling selbst hätte dazu «keine Zeit», wie er schon im Frühjahr sagte.

dapd/net

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