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«Die Schauspielhaus-WG», Nr. 7 – Sie liebt «Romeo und Julia»

In unserer Video-Serie sprechen die acht künftigen Hausregisseure des Zürcher Schauspielhauses über Lieblingsstücke, krasse Verrisse und die Kraft des Theaters. Nr. 7: Leonie Böhm.

Die in Stuttgart geborene Performerin, Regisseurin und Bildende Künstlerin Leonie Böhm erzählt. (Video: Leonie Böhm, Tamedia)

Wir fragten die neuen Hausregisseurinnen und Hausregisseure:

1.Was Ist Ihnen das liebste Stück und wieso?2. Kann Theater die Welt verändern?3.Was war die vernichtendste Kritik, die Sie je bekamen?

In der Folge 7 unserer Video-Serie antwortet die in Stuttgart geborene Regisseurin, Performerin und Bildende Künstlerin Leonie Böhm.

Sie inszeniert an den Münchner Kammerspielen, am Thalia in Hamburg, am Theater Bremen. Dabei hatte Leonie Böhm, 1982 in Stuttgart geboren und in Heilbronn aufgewachsen, ursprünglich Kunst und Germanistik auf Lehramt studiert und schloss an der Kunsthochschule Kassel als Meisterschülerin beim Schweizer Künstler Urs Lüthi ab. 2011 begann Böhm ein Schauspielregie-Studium an der Theaterakademie in Hamburg. Während des Studiums entstanden Inszenierungen, die es an Festivals wie die Young Artists Week in Salzburg und das Outnow! in Bremen schafften, so etwa «Bittere Tränen» (2014) und «Kasimir und Karoline» (2015). Die Regisseurin, Bildende Künstlerin und Performerin wird auch von ihren beiden Kindern dazu inspiriert und angehalten, sich selbst und die scheinbaren Realitäten immer wieder neu zu befragen, wie sie unterstreicht. Böhms teils gerappter, sehr freier «Nathan der Weise» am Thalia (2016), den die Regisseurin als Emanzipationsstück für Laienpredigerinnen fassen wollte in einer Welt flottierender Identitäten, wurde am Münchner Festival Radikal Jung gezeigt – wo just auch ihr «Yung Faust» (Münchner Kammerspiele) zu sehen war.

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