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Da wird Herodes schwach

Herbert Fritsch inszeniert in Luzern «Salome» von Richard Strauss: Mit wenigen Requisiten und starken Charakteren legt er den abgründigen Witz des Dramas frei. Ein Glanzstück.

Salome (Heather Engebretson) umtanzt leichtfüssig und selbstbewusst das Herrscherpaar. Rechts unten der Kopf des Propheten Jochanaan. Foto: Ingo Höhn

Salome (Heather Engebretson) umtanzt leichtfüssig und selbstbewusst das Herrscherpaar. Rechts unten der Kopf des Propheten Jochanaan. Foto: Ingo Höhn

Simon Bordier

Der deutsche Kultregisseur Herbert Fritsch hat Luzern zuletzt mit György Ligetis «Le Grand Macabre» zum Lachen gebracht, Zürich mit der Krimi-Persiflage «Totart Tatort». Nun aber hat er sich im Auftrag des Luzerner Theaters einen düsteren Stoff vorgenommen: Die Oper «Salome» von Richard Strauss nach dem gleichnamigen Drama von Oscar Wilde.

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