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Sakrale Inszenierung mit Blutspuren

Der Stierkampf ist das umstrittenste Kulturgut Spaniens. Ein Annäherungsversuch an die kontroverse Thematik in Las Ventas, der grössten Stierkampfarena Spaniens.

Der Matador will den verwundeten Stier zum finalen Angriff reizen. Hinter dem roten Tuch versteckt er ein Schwert. Foto: Liam Prior
Der Matador will den verwundeten Stier zum finalen Angriff reizen. Hinter dem roten Tuch versteckt er ein Schwert. Foto: Liam Prior

Kurz nach 18 Uhr. Las Ventas, Madrid. Der Stier wird mit lauten Fanfaren in der Arena empfangen. Die Helfer des Matadors, des Stierkämpfers, jagen das Tier mit flatternden Tüchern mehrmals in dem grossen Rund umher. Zwei weitere Helfer, hoch zu Ross, stechen immer wieder mit spitzen Lanzen auf den Bullen ein. Die Menge jubelt bei jedem Treffer, euphorisch. Auch wenn die Plätze nur zu einem Viertel gefüllt sind: Der Lärm ist lautstark.

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