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Von Totenmännchen und Totentänzen

Zehn Jahre im Zeitraffer: Das Greenfield Festival in Interlaken hat in seine Jubiläumsausgabe alles gesteckt, was es so besonders macht. Samt Wetterextremen und wetterwendischem Musikprogramm.

Es sieht zwar nach viel aus, es ginge aber noch mehr. 24'000 Personen besuchten das Greenfield Festival - 3000 weniger als im Vorjahr.
Es sieht zwar nach viel aus, es ginge aber noch mehr. 24'000 Personen besuchten das Greenfield Festival - 3000 weniger als im Vorjahr.
Keystone
Ein Blick ins Publikum zeigt jedoch, dass dies keinen Einfluss auf die Stimmung hatte.
Ein Blick ins Publikum zeigt jedoch, dass dies keinen Einfluss auf die Stimmung hatte.
Keystone
«Headbangen» gehört dazu.
«Headbangen» gehört dazu.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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«Habt ihr extrem schlecht und kurz geschlafen?» Publikum: «Jaaaaa!» – «Seid ihr schon knietief im Schlamm gestanden?» – Publikum: «Jaaaa!» – «Riecht es überall schön nach Käsefuss und Bier?» – Publikum: «Jaaaaaa!» – «Dann seid willkommen in der Festivalsaison 2014!»

Es ist musikalisch nicht so richtig nachvollziehbar, warum die Gruppe Madsen in den zehn Jahrgängen des Greenfield Festivals bereits zum vierten Mal nach Interlaken geholt worden ist. Immerhin stellen sie die richtigen Fragen. Es sieht nicht nur so aus, es klingt bei Madsen auch so, wie wenn sich Matthias Schweighöfer ins Milieu des Deutsch-Punkrock einzuschmeicheln versucetd, was dazu führt, dass das Publikum hier nicht kreisrund Pogo tanzt, sondern lieber eine Polonäse anzettelt.

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