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Vom Rap zur Randale?

Derzeit geistert die Frage durch Englands Feuilleton, ob Hip-Hop die Krawalle befeuert oder gar entzündet hat. Mit Argusaugen wird nun der englische Rap der vergangenen Jahre inspiziert.

Krawalle verwüsteten diesen Monat zahlreiche Grossstädte Englands. Britische Feuilletonisten sehen im Konsum aggressiver Hip-Hop-Musik eine Mit- oder gar Hauptursache der Randale.
Krawalle verwüsteten diesen Monat zahlreiche Grossstädte Englands. Britische Feuilletonisten sehen im Konsum aggressiver Hip-Hop-Musik eine Mit- oder gar Hauptursache der Randale.
Keystone
Paul Routledge, Buchautor und Mitarbeiter der Londoner Traditionszeitung «Daily Mirror», gehört zu den profiliertesten Hip-Hop-Gegnern. Er schlägt vor, die Radio-Ausstrahlung von Rap zu verbieten.
Paul Routledge, Buchautor und Mitarbeiter der Londoner Traditionszeitung «Daily Mirror», gehört zu den profiliertesten Hip-Hop-Gegnern. Er schlägt vor, die Radio-Ausstrahlung von Rap zu verbieten.
motorcyclenews.com
Rap-Legende Chuck D von Public Enemy prägte den Begriff des «Black CNN».
Rap-Legende Chuck D von Public Enemy prägte den Begriff des «Black CNN».
Keystone
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«Ich klage die verderbliche Kultur des Hasses an, die die Rap-Musik umgibt und die Gewalt und Abscheu gegenüber Autoritäten verherrlicht», meinte der Journalist Paul Routledge vergangene Woche im «Daily Mirror» – die Jugend-Unruhen in den britischen Städten erreichten gerade ihren Höhepunkt.

Routledge zufolge hatten die Krawalle, die mehrere Tote, Hunderte von Verhafteten und Sachschäden von insgesamt zirka 200 Millionen Pfund zeitigten, nicht primär wirtschaftliche, sondern kulturelle Gründe.

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