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Völlig losgelöst

Farbkleckser werden schwerelos, Flugbegleiterinnen tanzen in Zero-G: Die Band OK Go war mal wieder am Werk.

Zum Schluss platzen noch mit Farbe gefüllte Ballons. Orange, weisse und giftgrüne Kleckser hängen für einen Moment in der Flugzeugkabine, bevor sie gegen die Verkleidung klatschen. Doch das fällt schon fast nicht mehr auf – das Auge folgt längst Dutzenden springenden Bällen und Discokugeln.

Diese visuelle Überfrachtung ist das Finale des neuen Musikvideos von OK Go. «Upside Down & Inside Out» heisst der Song, den dazugehörigen Clip hat die amerikanische Band in der Schwerelosigkeit eines Parabelfluges aufgenommen.

Da purzeln die Musiker in der Schwebe, tanzen Flugbegleiterinnen in Zero-G, ergiessen Piñatas Bonbons – und OK Go haben einmal mehr gezeigt, dass ihnen für ihre Videos kein Aufwand zu gross ist.

Der Tanz auf dem Laufband

Seit gut zehn Jahren begeistert das Popquartett regelmässig mit seinen ausgefallenen Clips. Den Anfang machte «Here It Goes Again», eine ausgefeilte Tanzchoreografie auf Laufbändern. Später operierte die Band mit automatischen Bürostühlen, optischen Täuschungen, Hunden und einem Auto.

Dass sich die Menschen denn auch primär an die Videos und nicht an die Musik erinnern, stört OK Go nicht. Sänger Damian Kulash: «Musik findet heute auf Youtube statt; Schubladendenken ist total 20. Jahrhundert.» Die Clips von OK Go werden denn auch längst in Museen gezeigt. Und die Band selber, die spielt auch mal unter Wasser oder verschiesst 70 Kilogramm Konfetti pro Konzert. «Wenn du genug Konfetti benutzt», so Kulash, «musst du die Songs eigentlich fast nicht mehr spielen.»

In dem Sinn: Viel Spass in der Welt von OK Go, wir haben weitere eindrückliche Clips der Band zusammengestellt:

«The Writing’s on the Wall» von 2014

«I Won’t Let You Down» von 2014

«Needing/Getting» von 2012

«This Too Shall Pass» von 2010

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