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Virtuoses aus der Garage

Die Basel Sinfonietta will sich stilistisch öffnen. Jüngst spielte das Orchester mit einem Mundorgelspieler in einem Autohaus. Es begleitete ihn konzentriert, aber nicht immer mit dem nötigen Groove.

Pfeift mit 30 Bambusröhren: Sheng-Spieler Wu Wei (links) und Dirigent Baldur Brönnimann.

Pfeift mit 30 Bambusröhren: Sheng-Spieler Wu Wei (links) und Dirigent Baldur Brönnimann.

(Bild: Zlatko Micic)

Simon Bordier

Die Basel Sinfonietta – immer für ungewöhnliche Spielstätten gut – hat am Sonntag im Oldtimer-Forum Pantheon in Muttenz haltgemacht. Das Konzert fand im Lichthof des Rundbaus statt, umgeben von schönen alten Wagen. Erstaunlich gut war die Akustik, recht abenteuerlich das Programm: Nach der fein ausbalancierten «Musica luminosa» von Rudolf Kelterborn wurde mit der Uraufführung von «Phaenomena – Musik für Sheng und Orchester» eine scharfe Kurve ins Virtuosenfach genommen, um am Schluss bei der überladenen, seltsam spätromantisch anmutenden «Sinfonie II» von Isang Yun zu landen.

Basler Zeitung

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