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Studie: Pop-Fans sind unkreativ, Punks unsicher

Der Musikgeschmack lässt Rückschlüsse auf den Charakter zu. Das behauptet eine Studie der Uni Heriot-Watt in Edinburgh.

Masken gegen die Schüchterneheit?: Die Metal-Band Slipknot an den Grammy Awards 2006
Masken gegen die Schüchterneheit?: Die Metal-Band Slipknot an den Grammy Awards 2006
Keystone

Heavy-Metal-Fans sind eher sanftmütig, Pop-Liebhaber wenig kreativ und Funk-Fans etwas faul. Das verrät eine Online-Umfrage der Universität Heriot-Watt in Edinburgh, die Verbindungen zwischen Musikvorliebe und Charakter aufzeigt.

Weiter sind Country-Fans relativ fleissig, Menschen mit Vorliebe für Rap eher aufgeschlossen und Jazzer sowie Klassik-Fans kreativ und von sich selbst überzeugt. Punk-Hörern hingegen fehlt meist das Selbstbewusstsein und die Sanftmütigkeit.

Schüchterne, sanfte Metal-Fans

Entgegen Vorurteilen seien Menschen, die sich gerne mit Metal-Klängen zudröhnen, sanft und entspannt, aber auch schüchtern. Dance-Freunde seien zwar aufgeschlossen, aber nicht sanft.

Psychologie-Professor Adrian North, der bei seiner dreijährigen Studie 36'000 Online-Fragebögen auswertete, sagte: «Wir haben immer einen Zusammenhang zwischen Musikgeschmack und Persönlichkeit vermutet. Nun haben wir das zum ersten Mal bis ins Detail festgestellt.»

Eine überraschende Erkenntnis sei der Zusammenhang zwischen Klassik- und Metal-Liebhabern. «Beide sind kreativ, fühlen sich wohl in ihrer Haut und sind nicht besonders aufgeschlossen.»

SDA/rcc

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