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Paradies für Schuhfetischisten

Londons derzeitiger Musicalhit heisst weder «Cats» noch «Les Misérables», sondern ganz einfach «Shoes».

An den Füssen, an den Händen, in den Liedern: überall nur Schuhe. Die grossen Erfolg haben.
An den Füssen, an den Händen, in den Liedern: überall nur Schuhe. Die grossen Erfolg haben.
PD (Manuel Vason)

Es klingt wie eine lateinische Messe, was die Nonnen da im Sprechchor auf der Bühne singen: Blicke nach oben, Hände andächtig zum Gebet gefaltet, trällern sie die Namen bekannter Luxusschuhmarken, darunter Manolo Blahnik und Jimmy Choo. «Schuhe können einem Kraft verleihen, können Kunstwerke und ein Schlüssel zur menschlichen Seele sein», sagt der britische Komponist Richard Thomas, der in schmutzigen Turnschuhen zu den Proben ins Londoner Tanztheater Sadler’s Wells gekommen ist.

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