Zum Hauptinhalt springen

«Lasst uns diese Nacht niemals vergessen»

Sängerin Sade stellte ihre Eleganz im Hallenstadion unter Beweis – nachdem sie ihre Fans einige Minuten warten liess.

Das Konzert von Sade am Montagabend im Zürcher Hallenstadion begann zu spät. 17 Minuten zu spät, um genau zu sein. 17 Minuten, die reichten, um die 7600 Zuschauer in der bestuhlten Halle zu einem ungeduldigen Pfeifen zu verleiten. Doch für Helen Folasade Adu, die englische Sängerin mit nigerianischem Vater, scheinen die Gesetze der Zeit nicht zu gelten: Zehn Jahre lagen zwischen der Veröffentlichung ihres fünften und sechsten Albums, 17 Jahre sind seit ihrem letzten Besuch in Zürich vergangen. Zeitabstände, die 99 Prozent aller anderen Künstler die Karriere kosten würden.

Doch sie taucht einfach wieder auf und macht da weiter, wo sie eine Dekade vorher aufgehört hatte. Alterung scheint weder ihre Musik noch ihre Stimme noch ihr Körper zu kennen. Ihre 52 Jahre sieht man ihr nicht an.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.