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Jazz-Legende Mark Murphy gestorben

Nach langer Krankheit verstarb der Sänger Mark Murphy im US-Staat New Jersey.

Der legendäre Jazzsänger Mark Murphy ist tot. Nach langer Krankheit sei er am Donnerstag in einem Heim für pensionierte Entertainer in Englewood im Staat New Jersey gestorben, sagte sein Manager Jean-Pierre Leduc.

Murphy wuchs in der Stadt Syracuse in New York auf, wo er 1953 bei einer Jamsession von Entertainer Sammy Davis Jr. entdeckt wurde. Drei Jahre später brachte der junge Sänger sein Debütalbum «Meet Mark Murphy» heraus, mehr als 40 weitere Platten sollten folgen. Sechs Mal wurde Murphy für einen Grammy nominiert.

In den 1960er Jahren zog es ihn nach London, wo er in erster Linie als Schauspieler aktiv war. Später kehrte er in die USA zurück, wo er für das Muse Label von Kritikern hochgelobte Alben aufnahm, auf denen er unter anderem dem US-Poeten Jack Kerouac und der Jazz-Legende Nat King Cole seine Reverenz erwies.

Murphys Gesang zeichnete sich durch eine grosse technische Bandbreite aus: Von Scat bis zu Vocalese und Sprechgesang reichte sein Können. Wegen seines schlechten Gesundheitszustands war er allerdings seit 2012 nicht mehr aufgetreten.

AP/chk

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