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Jazz-Legende James Moody gestorben

Der legendäre Jazz-Saxophonist und Flötist James Moody ist tot. Der 85-Jährige starb in einem Hospiz in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien nach einem langen Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Einer der Väter des Bebop: Saxophonist und Flötist James Moody.
Einer der Väter des Bebop: Saxophonist und Flötist James Moody.
Keystone

Der aus Georgia stammende Moody war einer der Väter des Bebop, der in den vierziger Jahren entstand. «Weil es mein grösster Wunsch war, dass Moody ruhig und friedlich einschläft, waren wir seit letztem Montag bei ihm im Krankenhaus», sagte Linda Moody. Ihr Mann habe noch zwei Ziele vor seinem Tod gehabt.

Zum einen wollte er noch die Hochzeit eines besonderen Freundes im Oktober sowie wenig später die Geburt seines Urenkels miterleben. «Beides hat er geschafft, und er kam sogar zum Thanksgiving-Essen, um der Familie zu sagen, wie sehr er sie alle liebt», sagte Moody weiter. Sie dankte den Freunden und Fans ihres Mannes, die ihm über Facebook, mit Karten oder E-Mail tausende Aufmunterungen geschickt hätten.

1948 die erste Platte

Seine musikalische Karriere begann Moody während des Zweiten Weltkriegs bei einer Militärkapelle. Anschliessend tat er sich mit dem Jazz-Trompeter Dizzy Gillespie zusammen und nahm 1948 seine erste Platte auf. Das Stück «Moody's Mood for Love» war sein grösster Hit. Am 18. Dezember soll Moody in San Diego beigesetzt werden.

AFP/pbe

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