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Im Bannstrahl der Cumbia

Gestern ging in Nyon die 39. Ausgabe des Paléo-Festivals zu Ende. Sie war leicht verregnet, hat aber mit einem spannenden Village du Monde ein Panoptikum moderner lateinamerikanischer Stile geboten.

Ruhepause vor dem Rummel: Über Sitzkuben deuten leuchtfarbene Schnüre durchsichtige Tipis an. Foto: Martial Trezzini (Keystone)
Ruhepause vor dem Rummel: Über Sitzkuben deuten leuchtfarbene Schnüre durchsichtige Tipis an. Foto: Martial Trezzini (Keystone)

Die künstlerischen Lagerfeuersäulen am äussersten Rand des riesigen Paléo-Geländes sind dieses Jahr etwas kitschig ­geraten: Ornamentalistische Eisenplastik trifft auf eine Art eingebrannte Hinterplastikmalerei. Am Fuss der Stelen sind immerhin Sitzplätzchen für Liebes­pärchen angebracht. Nicht weit davon entfernt, innerhalb des Village du Monde-Rayons, sind die Raststätten etwas generöser konzipiert. Und cooler: Schräg gespannte leuchtfarbene Schnüre deuten durchsichtige Tipis an, in denen auf Kies platzierte Sitzkuben zur kleinen Ruhepause vor dem Rummel einladen. Nicht an Indianer, sondern an Indios sollen die Installationen erinnern. Denn dem südamerikanischen Andengürtel ist das Weltendorf des Festivals in Nyon dieses Jahr gewidmet.

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