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Hurts auf dem Weg ins Rockstadion

Dank dem letzten Sommer erschienen Album «Happiness» zählt Hurts zu den erfolgreichsten Popdebütanten des vergangenen Jahres.

Wirkt mitunter wie eine Aufziehpuppe, aus der ein Programm abschnurrt: Hurts-Sänger Theo Hutchcraft.
Wirkt mitunter wie eine Aufziehpuppe, aus der ein Programm abschnurrt: Hurts-Sänger Theo Hutchcraft.
Doris Fanconi

Manchmal ist auf so einem Handybildschirm die Zukunft zu sehen. Wendete man am Sonntagabend im X-tra den Blick von der Bühne ab, sah man auf dem Zubehör der filmenden Fans das bunte Flackern der Scheinwerfer. Und nicht mehr die Reste des strikten Schwarzweisskonzepts, das wesentlich dazu beigetragen hat, den handelsüblichen Elektropop von Hurts zum hippen Kunstereignis hochzuschaukeln. Zwar sah man noch dunkle Anzüge über weissen Hemden, und man sah im Bühnenhintergrund die dazu massgestriegelten Visuals – aber eben, Handykameras sind unerbittlich. Die Grautöne saufen ab, und das Grelle flackert noch greller. Auf Youtube sieht ein Auftritt von Hurts schon jetzt wie ein Stadionkonzert aus.

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