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Gelebtes Schwermetall

Warum man auch «En Vivo», das 27. Live-Album von Iron Maiden, unbedingt braucht.

Es wäre eine Frage für «Wer wird Millionär» und beileibe nicht nur für die Idiotenrunden bis 1000 Euro. Wie viele offizielle Veröffentlichungen der britischen Heavy-Metal-Institution Iron Maiden gibt es? Wer nicht zufällig Bandboss Steve Harris als Telefon-Joker einsetzen kann, dürfte ins Rudern kommen: Sagenhafte 108 Alben, Singles, Compilations, EPs und DVDs zählt das Nachschlagwerk «Encyclopaedia Metallum».

27 davon sind Live-Dokumentationen, offizielle Live-Alben gibt es allein deren elf, Singles mit Live-Tracks unzählige. Für viele Fans ist klar, dass die Band auf gutem Weg ist, Kiss als Topabzocker in Sachen Fanausbeutung abzulösen. Wer jedoch die Musiker auf ihre Veröffentlichungspolitik anspricht, läuft Gefahr, vom hemdsärmeligen Maiden-Manager Rod Smallwood persönlich zusammengestaucht zu werden. Bandgründer Harris gibt sich dagegen meist gelassen – und verweist lapidar darauf, dass man ja keinen zum Kauf zwinge.

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