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Eicher über Zürich: «Ich dachte: Zum Glück bin ich in 24 Stunden wieder weg hier»

Stephan Eicher und Kutti MC: Beide kommen aus der Bundesstadt, beide sind leidenschaftliche Fabulierer. Ein Gespräch über Bern, Banken und das Blut auf der Schweizer Flagge.

Sie trafen sich am 24. Dezember: Kutti MC und Stephan Eicher.
Sie trafen sich am 24. Dezember: Kutti MC und Stephan Eicher.
Doris Fanconi

Herr Eicher, als Sie mit «Eisbär» Ihren ersten Hit landeten, hat Jürg Halter gerade seinen ersten Schrei getan. Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an 1980 denken?Stephan Eicher:Ein super Jahr, ähnliche Inflationsrate wie heute. Nein, im Ernst: Ich glaube, dass der wichtigste Unterschied zwischen 1980 und heute ist, dass wir damals noch eine Vorstellung von der Zukunft hatten. Kutti MC: Und wir sind heute entscheidungsschwächer. Wir geben uns der Illusion hin, dass alles möglich ist. Aber wir haben Angst, uns zu entscheiden, da wir nichts verpassen wollen und vergessen so, was wir durch einen bestimmten Entscheid gewinnen könnten. Und am Ende ist ohne Entscheidung gar nichts möglich.

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