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Der Unverwüstliche

Sven Väth wird 50 und feiert. Und feiert. Und feiert. Wieso? Und wie schafft er das?

Club-Methusalem, Geronto-DJ? Wie bezeichnet man einen, der bereits vor 20 Jahren als «Techno-Urgestein» galt? Die Rede ist von Sven Väth, einem der berühmtesten Plattenleger der Welt. Der Frankfurter wird 50 und feiert das am Samstag mit einem Rave in der Mannheimer Maimarkthalle.

Techno: Richtig nachvollziehbar ist das Phänomen bis heute nicht. Während andere radikale Kunst subventioniert werden muss, wurde die brachial-minimalistische Musik zu Mainstream. Sven Väth war daran massgeblich beteiligt. Die erste von Hunderttausenden Platten hat er 1981 nach einer abgebrochenen Schlosserlehre im elterlichen Queens Pub aufgelegt. Ein paar Jahre später fielen die Raver weltweit über Clubs, Hallen und Waldlichtungen her. Väth war der Säulenheilige dieser Feierwütigen. Der Schrifsteller Rainald Goetz beschrieb ihn als «dionysischen Gott im Bund mit Feen, Faunen und Teufeln.»

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