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Der Freddie-Faktor

Queen im Hallenstadion mit Adam Lambert an der Stelle von Freddie Mercury: Es funktioniert. Wenn sie ihn denn lassen.

Regentanz? Sänger Adam Lambert hat trotz der Schauer gefeiert – wie das Publikum in Hinwil. (17.6.2016)
Regentanz? Sänger Adam Lambert hat trotz der Schauer gefeiert – wie das Publikum in Hinwil. (17.6.2016)
Pat Friessner
Bei der dritten Ausgabe von «Rock the Ring» dabei: Adam Lambert (rechts) und Brian May, der Gitarrist mit einem Doktorat der Astrophysik. (17.6.2016)
Bei der dritten Ausgabe von «Rock the Ring» dabei: Adam Lambert (rechts) und Brian May, der Gitarrist mit einem Doktorat der Astrophysik. (17.6.2016)
Pat Friessner
Grandezza, grelles Diventum, Pathos und Selbstironie, tuntenhaftes Posieren: Das waren – und sind! – Qualitäten von Queen. (19.2.2015)
Grandezza, grelles Diventum, Pathos und Selbstironie, tuntenhaftes Posieren: Das waren – und sind! – Qualitäten von Queen. (19.2.2015)
Keystone
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Queen, das war der gewagte Name eines englischen Hardrockquartetts exzentrischer Akademiker, das Hunderte von Millionen Platten verkaufte und dutzendweise Songs schrieb, die heute noch jeder kennt; keine Selbstverständlichkeit in diesem Genre. Das Quartett halbierte sich in den Neunzigern zum Duo, handelte sich damit aber zwei Probleme ein. Das erste ist vernachlässigbar und heisst John Deacon, der ehemalige Bassist, der nichts von den Wiederbelebungsversuchen seiner ehemaligen Kollegen hielt und sich 1997 konsequent aus dem Geschäft zurückzog. Deacon war ein exzellenter Musiker und Songschreiber, aber wer schaut schon auf den Bassisten? Das zweite Problem schien dagegen unlösbar: Es hiess Freddie Mercury, der 1991 an den Folgen seiner HIV-Ansteckung verstarb, eines der ersten prominenten Opfer der Krankheit.

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