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Barbie in Disneyland

So einfallsreich und witzig wie am Stadttheater Bern hat man Gioachino Rossinis Erfolgsoper «La Cenerentola» – besser bekannt als «Aschenputtel» – selten gesehen.

Ein überreiches Bündel an guten Ideen und massloser Übertreibungen: Christina Daletska gibt das Aschenputtel.
Ein überreiches Bündel an guten Ideen und massloser Übertreibungen: Christina Daletska gibt das Aschenputtel.
Philipp Zinniker

Der leider auch während der beiden Akte sehr gesprächige Herr in der vierten Reihe brachte es in der Pause auf den Punkt: «eine tolle Vorstellung». Genau so lässt sich die jüngste Opernproduktion des Stadttheaters Bern, Gioachino Rossinis 1817 in Rom uraufgeführte «La Cenerentola», zusammenfassen.

Gewiss, etwas viel Disneyland für nüchterne Gemüter. Auch mit Barbie-Reminiszenzen wird nicht gespart. Wer sich aber auf das Spektakel einlässt, kommt voll auf die Rechnung. Ein überreiches Bündel guter Ideen, Musik, die auch nach fast zwei Jahrhunderten nichts von ihrer Strahlkraft eingebüsst hat, ein tolles Ensemble und ein glänzend aufgelegtes Orchester sorgen für einen kurzweiligen und witzigen Abend.

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