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Von der Kunst aufzuhören

Nach über dreissig Jahren schliessen Irene Graf Schelble und Walter Schelble ihre Galerie in der Spalenvorstadt. Stolz und Wehmut – beides ist bei den beiden spürbar.

Irene Graf Schelble und Walter Schelble ist unschwer anzumerken, dass sie gehen. Nach über 30 Jahren ist es ein Abschied.
Irene Graf Schelble und Walter Schelble ist unschwer anzumerken, dass sie gehen. Nach über 30 Jahren ist es ein Abschied.

«Was für e Luege», würde man auf Dialekt sagen. Tatsächlich. Leere Wände. Leere Räume. Ein halb voller Bebbi-Sack auf dem Boden, ein Staubsauger, ein alter Schirm, Restposten. Hier zieht jemand aus. Das ist unschwer zu erkennen. Theoretisch könnte es auch umgekehrt sein. Hier zieht jemand ein! Aber es sind die Details, die den Unterschied ausmachen: Putzen, wegräumen, entsorgen. Und am verräterischsten: Die Stimmung der beiden Menschen, die im Raum stehen. Irene Graf Schelble und Walter Schelble ist unschwer anzumerken, dass sie gehen. Es ist ein Abschied.

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