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Teheran, das Model und die Schweiz

Das grösste Werk in der Zürcher Picasso-Ausstellung ist eine Leihgabe aus Teheran. Hat Micheline Calmy-Reys berühmter Kopftuchbesuch etwas damit zu tun?

Das Werk ist das grösste der aktuellen Picasso-Ausstellung im Zürcher Kunsthaus und ist auch an prominentester Stelle aufgehängt. Nachfolgend weitere Werke aus den Ausstellung.
Das Werk ist das grösste der aktuellen Picasso-Ausstellung im Zürcher Kunsthaus und ist auch an prominentester Stelle aufgehängt. Nachfolgend weitere Werke aus den Ausstellung.
Keystone
Amours de Jupiter et de Sémélé, aus: Ovide: Les Métamorphoses, 1930.
Amours de Jupiter et de Sémélé, aus: Ovide: Les Métamorphoses, 1930.
© 2010 ProLitteris, Zürich
Gustave Coquiot, 1901.
Gustave Coquiot, 1901.
© 2010 ProLitteris, Zürich
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Das Werk hängt an prominentester Stelle in der grossen Picasso-Ausstellung im Zürcher Kunsthaus, als einziges Bild an der hintersten Wand. «Der Maler und sein Model» sei ein Höhepunkt der Ausstellung, schreibt das Zürcher Kunsthaus stolz; es war bei der ersten Zürcher Picasso-Ausstellung 1932 das grösste Gemälde und ist es auch jetzt wieder. Der Unterschied zu damals: Heute gehört das Bild mit den enthüllten Brüsten am Kopf des Models der Islamischen Republik Iran.

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