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Schrecklich schöne Bilder

Schon als Kind fotografierte Enrique Metinides Leichen und fand später als Pressefotograf selber fast den Tod. Ein neuer Bildband zeigt seine besten Bilder, die auch in renommierten Museen zu sehen sind.

«Adela Legarreta Rivas war eine mexikanische Journalistin. Sie hatte für diesen Tag eine Pressekonferenz geplant, auf der sie ihr neuestes Buch vorstellen wollte. Am Vormittag liess sie sich die Haare stylen und die Fingernägel lackieren. Auf dem Heimweg vom Schönheitssalon wurde sie auf der Avenida Chapultepec von einem weissen Datsun überfahren.»
«Adela Legarreta Rivas war eine mexikanische Journalistin. Sie hatte für diesen Tag eine Pressekonferenz geplant, auf der sie ihr neuestes Buch vorstellen wollte. Am Vormittag liess sie sich die Haare stylen und die Fingernägel lackieren. Auf dem Heimweg vom Schönheitssalon wurde sie auf der Avenida Chapultepec von einem weissen Datsun überfahren.»
Enrique Metinides
«Ich sah, wie diese nordamerikanischen Jugendlichen mitten in einer Naturkatastrophe ihren Spass hatten. Sie hängten sich während einer plötzlichen Überschwemmung an der Ecke der Horacio und Presidente Masaryk an ein fahrendes Auto! Als sie merkten, dass ich sie fotografierte, drehten sie sich um und winkten!»
«Ich sah, wie diese nordamerikanischen Jugendlichen mitten in einer Naturkatastrophe ihren Spass hatten. Sie hängten sich während einer plötzlichen Überschwemmung an der Ecke der Horacio und Presidente Masaryk an ein fahrendes Auto! Als sie merkten, dass ich sie fotografierte, drehten sie sich um und winkten!»
Enrique Metinides
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Enrique Metinides ist heute 78, doch alle nennen ihn «El Niño», das Kind. Er war erst zwölf, als er seine erste Leiche fotografierte. Sie lag auf dem Bahngleis, der Kopf war fast abgetrennt. Das Bild, geschossen mit einer Boxkamera, einem Geschenk seines Vaters, wurde in der Zeitung abgedruckt. Es war der Beginn einer leidenschaftlichen Karriere.

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