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«Roboterträume» im Tinguely-Museum

Künstliche Intelligenz, Robotik und was die Kunst dazu zu sagen hat, ist Thema der Sonderausstellung «Roboterträume» im Museum Tinguely in Basel.

Eine Installation von Jon Kessler.
Eine Installation von Jon Kessler.
Andrew Ohanesian

Ein Roboterschwarm kleiner Sechsfüssler, die auf den Besucher reagieren, Kopfhörer, die einen glauben machen wollen, man sei selbst Maschine, oder der gestische Monolog einer japanischen Puppenfigur - das sind einige Beispiele von Werken, die in der am Dienstag den Medien vorgestellten Ausstellung zu sehen sind.

Die Schau ist vom Museum Tinguely und dem Kunsthaus Graz in zweijähriger Vorbereitungszeit gemeinsam organisiert worden, wie Roland Wetzel, Direktor des Tinguely-Museums, sagte. Die beiden Häuser hatten junge Künstler eingeladen, Projekte zu entwickeln; zusammen kamen etwa zehn Auftragswerke.

Interaktion von Mensch und Maschine

Darunter sind grosse Installationen, die zu interaktiver Teilnahme einladen, aber auch etwa ein Zusammenschnitt von Roboterfilmen aller Epochen. Begleitet werden die aktuellen Arbeiten von Kunstwerken der letzten 50 Jahre, die sich mit Robotik, künstlicher Intelligenz und deren Auswirkungen auf unseren Alltag beschäftigen.

Den Titel hat die Ausstellung einer Kurzgeschichte des Science- Fiction-Autors Isaac Asimov entliehen, wie Wetzel sagte: Darin muss ein Roboter zerstört werden, weil er träumend den Aufstand plant und drei Gesetze, die ihn dem Menschen untertan machen sollen, zu missachten beginnt.

Gar so selbständig sind die Geräte und Einrichtungen der Ausstellung nicht, Verblüffungseffekte bleiben indes nicht aus. «Roboterträume» ist in Basel vom Mittwoch bis zum 12. September zu sehen. Ab dem 9. Oktober wird die Ausstellung im Kunsthaus Graz gezeigt. Erschienen ist auch ein Katalog.

SDA/amu

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