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Oh! Kitsch!

Roy Lichtenstein vertiefte sich in die Banalitäten des amerikanischen Alltags. Was er fand, fand er ganz interessant – und er machte es zu Kunst. Nun wurden seine Poster in einem Buch versammelt.

Impressionen aus Lichtensteins Œuvre. (Bilder: Keystone)

«Wir sehen die Industrialisierung gerne als verachtenswert an. Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Aber sie hat etwas schrecklich Sprödes an sich», räsonierte Roy Lichtenstein (1923–1997) mal in einem Interview. Auch er würde lieber mit einem Picknickkorb unter einem Baum sitzen als unter einer Gaspumpe, sagte Lichtenstein – «aber Schilder oder Comics sind einfach interessant als Bildthemen. Es gibt gewisse Dinge in der kommerziellen Kunst, die sind zu gebrauchen, die sind kraftvoll und vital.»

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