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«Nicht einmal ein halbwissenschaftlicher Ansatz»

Zeigt das Kunsthaus Zürich einen falschen van Gogh, wie die «Weltwoche» behauptet? Experten winken ab.

Ab 7. Februar wird im Kunsthaus Zürich im Rahmen der Ausstellung «Von Matisse zum Blauen Reiter, Expressionismus in Deutschland und Frankreich» auch Vincent van Goghs berühmtes Selbstporträt «L’homme à la pipe» zu sehen sein. Nun stellt der «Weltwoche»-Autor Hanspeter Born in der jüngsten Ausgabe des Magazins zusammen mit Benoit Landais die These auf, das Gemälde aus dem Jahr 1889 sei eine Fälschung.

Gegenüber Redaktion Tamedia widersprechen Fachleute, so auch der in Zürich lebende Kunsthistoriker Roland Dorn, der international als Van-Gogh-Experte gilt, wie Oskar Bätschmann, Leiter der Abteilung «Kunstgeschichte» des Schweizerischen Instituts für Kunstgeschichte bestätigt. Dorn will gar nicht erst weit ausholen: «Es ist das Übliche, was die Herren Born und Landais immer wieder verbreiten. Dazu kann man nicht einmal von einem halbwissenschaftlichen Ansatz aus etwas sagen. Man muss sich also eigentlich nicht mehr aufregen. Solche Behauptungen haben nur Unruhe zur Folge. Es braucht derartige Verschwörungstheorien gar nicht – weil es Quellen gibt, die die Echtheit des Gemäldes belegen.»

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